Professioneller Videoauftritt? Kein Problem!

In Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Home Office laufen immer mehr Auftritte, Gespräche, Meetings und auch Interviews online ab. Egal ob freiwillig, oder unfreiwillig: Wir alle präsentieren uns immer öfter online! Daher habe ich ein paar Tipps zusammengestellt, die sofort und ohne Training umgesetzt werden können und dazu führen, dass dein nächster Auftritt vor der Kamera professionell und gleichzeitig authentisch abläuft.

Alle 6 Tipps auf einen Blick:

  • Achte auf den Kamerawinkel
  • Positioniere dich mittig
  • Entscheide dich bewusst für einen Hintergrund
  • Fokussiere deinen Ansprechpartner
  • Wähle deine Lichtquelle geschickt
  • Bleib du selbst

Tipp 1: Achte auf den Kamerawinkel

Die Kameraperspektive bzw. der Winkel, aus dem dich die Kamera filmt, ist entscheidend dafür, wie du aussiehst. Sowohl von unten, also auch von oben gefilmt, wirst du eher unvorteilhaft in Szene gesetzt. Achte also darauf, dass die Kameralinse möglichst exakt auf Augenhöhe positioniert ist.

Tipp 2: Positioniere dich mittig

Achte darauf, dass du mittig im Kamerabild zu sehen bist. Weder sollte dein Kopf abgeschnitten sein, noch sollte zu viel Wand bzw. Hintergrund zwischen einem Scheitel und dem oberen Bildschirmrand zu sehen sein.

Tipp 3: Entscheide dich bewusst für einen Hintergrund

Je nach Thema bzw. Anlass deines Videogesprächs solltest du auch auf den passenden Hintergrund achten. Im Notfall kann natürlich eine weiße Wand – sofern dein Umfeld gerade eine bietet – herhalten. Ideal wäre allerdings ein abwechslungsreicher Hintergrund beispielsweise mit Pflanzen, oder einem Regal (aufgeräumt ;-)).

NO GOs:

  • Ein unaufgeräumter Hintergrund
  • Zu viele private Einblicke
  • Poster oder andere Motive mit Aussage, die nicht zum Thema passen

Tipp 4: Fokussiere deinen Ansprechpartner

Einer der meist missachteten, zugleich aber wichtigsten Faktoren, um in Videointerviews und Videocalls überzeugend zu wirken, ist die direkte Adressierung des Ansprechparters durch Blickkontakt. Vor allem bei Selfievideos bzw. Webcam-Aufnahmen am Laptop, bei denen man sich selbst und/oder den Gesprächspartner im Bildschirm sieht, tendiert man dazu, auf den Bildschirm zu schauen, während man selbst spricht. Es wirkt aber viel überzeugender und sympathischer, wenn man direkt in die Kameralinse blickt und damit dem Ansprechpartner virtuell in die Augen schaut.

Tipps 5: Wähle deine Lichtquelle geschickt

Entscheidend für einen optisch einwandfreien Auftritt vor der Kamera ist auch die Auswahl und Position der Lichtquelle. Tageslicht ist – sofern möglich – auf jeden Fall zu bevorzugen. Achte darauf, dass dich die Lichtquelle von vorne bzw. leicht seitlich anstrahlt. Niemals sollte deine Lichtquelle hinter dir positioniert sein. Denn sonst bist du komplett dunkel, was natürlich wenig vorteilhaft und schon gar nicht professionell aussieht. Wenn du also vor einem hellen Fenster sitzt, ändere entweder deine Position, oder ziehe die Jalousien bzw. Vorhänge komplett zu und setze stattdessen künstliche Lichtquellen ein.

Bei künstlichem Licht ist die Stimmung des Lichts zu beachten. Zu helles, oder zu dunkles Licht, lässt dich entweder gelblich, oder blass wirken. Teste die Lichtverhältnisse vor der Videoaufnahme und entscheide dich vorab, ob du das Tageslicht nutzt, oder doch eine, oder mehrere Lampen geschickt positionierst.

Tipp 6: Gute Vorbereitung schützt vor Nervosität

Wir alle kennen es. Manche mehr, manche weniger. Aber es gibt niemanden, der komplett davor gewahrt ist: Nervosität vor der Kamera!

Es ist ganz normal und auch menschlich, nervös zu sein, sobald die Kamera auf dich gerichtet ist. Je routinierter man wird, umso eher verfliegt dieses Gefühl. Übung macht den Meister und je öfter du dich vor der Kamera präsentierst, umso souveräner und authentischer wird dein Auftritt.

Wenn du noch nicht an dem Punkt angelangt bist, dass Kamerauftritte für dich zur Routine gehören, ist eines ganz besonders wichtig: Gute Vorbereitung! Denn wenn du das, was du sagst und wie du es sagst, verinnerlicht hast, kann dich deine Nervosität nicht aus dem Konzept bringen.

Tipp 7: Bleib du selbst!

Bei all den Tipps, die ich hier gebe, darfst du nie darauf vergessen, du selbst du bleiben. Denn du bist eine Persönlichkeit mit Ecken und Kanten und das ist gut so. Authentizität und Sympathie sind viel professioneller als Perfektion!

Was bedeutet das in der Praxis? Wenn dir während deines Interviews, oder deiner Präsentation ein “Hoppala” passiert, dann brauchst du nicht rot anzulaufen. Ganz im Gegenteil: Mach was draus! Nutz dein “Hoppala”, um dein Gegenüber zum Schmunzeln zu bringen und euch beide zwischendurch aufzulockern. So beweist du Humor und Souveränität!

In manchen Fällen, wenn der Rahmen dafür passt, kannst du auch ganz offen die Umstände, die dich aus dem Konzept gebracht haben, sprechen. Das wirkt menschlich, nahbar und damit auch sympathisch!

Die wichtigsten Tipps habe ich dir hier nochmal als Video zusammengefasst:

Übung macht den Meister!

Solltest du beim Üben professionelle Unterstützung benötigen, freue ich mich, dich auf deinem Weg begleiten zu dürfen. Melde dich gerne per Mail, damit wir gemeinsam ein individuelles Trainings- und Schulungskonzept erarbeiten können, das deinen Anforderungen und Wünschen entspricht.

Ich freue mich auf deine Anfrage unter hello@rothi.media!

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