10 Regeln für deinen Social Media-Auftritt im Jahr 2020:

Im folgenden Beitrag liste ich dir aktuelle Social Media-Trends auf und verknüpfe sie mit klaren Handlungsempfehlungen. Diese Infos sollen eine Inspiration für deine Social Media-Aktivitäten sein. Vergiss aber nie, dass sich „Regeln“ im Social Media Bereich laufend verändern bzw. schnell weiterentwickeln können. Informiere dich also laufend und sei selbst regelmäßig auf den Social Media Kanälen unterwegs, um das Nutzerverhalten zu beobachten bzw. selbst mitzugestalten und neue Funktionen nicht nur zu beobachten, sondern gleich selbst zu testen und für deinen Vorteil zu nutzen.

#1 Sei authentisch und echt, aber trotzdem professionell:

Die Community ist in letzter Zeit skeptischer und anspruchsvoller geworden in Hinblick auf Fake Follower, Fake News, etc. Daher ist es wichtig, durch authentischen, ehrlichen Content das Vertrauen der Community zu gewinnen. Zeig dich bzw. dein Unternehmen daher von einer möglichst persönlichen Seite und lass die Community auch mal hinter die Kulissen blicken.

Und bedenke dabei: Ein scheinbar zufälliger Schwenk über das unaufgeräumte Büro kommt weitaus sympathischer rüber, als ein Photoshop-Foto vom perfekt inszenierten Businessmeeting. 😉

#2 Sei mutig, spontan und wenn es sein muss auch frech:

Du hast eine Idee für ein kreatives, etwas “anderes” Social-Media-Posting? Dann trau dich, es auszuprobieren! Lass die Idee nicht in der Schublade, nur weil du dir nicht zu 100 % sicher bist, wie es ankommt. Sei oft eher emotional, statt einfach nur rational. Trau dich, auf dein Bauchgefühl zu hören und Neues auszuprobieren, um deine Community zu überraschen.

#3 Bleibe flexibel:

An dieser Stelle muss ich die Überschirft meines Blogartikels ein wenig „korrigieren“: Es gibt in der Social Media-Welt keine festen Regeln, sondern höchstens Richtlinien, an denen man sich orientieren kann.

Was Social Media-Arbeit so herausfordernd macht, sind die vielfältigen Interessen, Bedürfnisse und Ansprüche der Community, sowie der laufende Wandel der Social Media-Kanäle selbst. Wichtig ist es daher, den Social Media-Auftritt stetig weiterzuentwickeln und in der Contentplanung flexibel zu bleiben.

#4 Sei “social”:

Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein “soziales” Netzwerk, daher ist die Regel Nr. 1: Sei sozial! Interagiere mit anderen Profilen, sei nicht egoistisch, indem du immer nur auf deinem eigenen Kanal unterwegs bist, um ihn zu gestalten, sondern schau dich auf anderen Profilen und Seiten um, die zu deinem Thema passen. Hinterlasse „digitale Fußabdrücke“, indem du mit anderen Profilen interagierst.

Das ist zwar zeitaufwändig, zahlt sich aber mehrfach aus: Du sorgst damit nämlich für mehr Interaktion auf deinem eigenen Kanal (Stichwort: Geben und nehmen), lernst die Community, das Nutzerverhalten, die “Werkzeuge” und Spezifikationen des jeweiligen Kanals besser kennen und bekommst gleichzeitig neue Ideen für deine eigenen Postings.

#5 Zeig deiner Community, dass sie wichtig ist:

Das Wertvollste für dich ist eine treue Community, die mit deinem Profil und deinen Inhalten interagiert. Also finde Möglichkeiten, die Community an dich zu “binden” bzw. sie zu Fans zu machen.

Mach die Community beispielsweise zu “Insidern”, indem du einen kurzen und einprägsamen Marken-Hashtag kreierst, der die Community rund um das gemeinsame Interesse vereint.

Lass die User außerdem bewusst an Entscheidungsprozessen teilhaben und gehe explizit auf ihre Kommentare, Wünsche und Fragen ein. “Messaging” als absoluter Trend. Nutze ihn und kommuniziere aktiv mit deiner Community bzw. fordere die Community auf, mit dir zu kommunizieren.

Interaktion ist wichtiger als Follower!
Entscheidend ist nicht die Anzahl deiner Follower/Abonnenten, sondern die Anzahl und Qualität der Interaktionen mit deinen Inhalten. Biete deiner Community in regelmäßigen Abständen Beiträge mit Mehrwert, egal ob du 2 oder 20.000 Abonnenten hast.

#6 Achte auf dein eigenes Social Media-Verhalten:

Oftmals hilft es, auf sein eigenes Verhalten bzw. das seiner Mitmenschen (Kollegen, Familienmitglieder, etc.) zu achten, bevor ein Beitrag online geht. Ich stelle mir bei der Postingplanung also immer die Frage: Würde mich dieser Beitrag interessieren? Würde ich ihn mir genauer anschauen? Würde ich mit dem Beitrag interagieren?

Natürlich ist jeder Mensch anders und nicht jeder findet das gleiche Thema interessant, inspirierend, oder lustig. Trotzdem kann ein solcher Rollentausch vor „Betriebsblindheit“ schützen und ist daher durchaus empfehlenswert.

#7 Unterhalte, informiere, inspiriere:

Social Media-Content sollte unterhaltend, informativ, oder inspiriernd sein. Im Idealfall gelingt eine Kombination dieser Punkte, um der Community einen möglichst großen Mehrwert zu bieten.

#8 Gestalte deinen Inhalt simpel und ansprechend:

Du hast ca. 2 Sekunden Zeit, den Social Media-Nutzer dazu zu bringen, NICHT über dein Posting drüber zu scrollen bzw. es weg zu wischen. Die wichtigste Komponente, um den User zu „catchen“, ist der visuelle Teil deines Postings: Das Foto, die Grafik bzw. das Video muss zum „Scroll-Stop“ führen und den User dazu bringen, sich intensiver mit deinem Posting zu beschäftigen, sprich: Den dazu gehörigen Text zu lesen und vielleicht sogar auf den Link, den du im Posting hinterlegt hast, zu klicken.

Merke also: Das Bild, die Grafik bzw. das Video sollte immer für sich (also auch ohne zusätzlichen Postingtext) funktionieren!

#9 Nutze Werbeanzeigen (aber richtig!):

Um die Botschaften an die „richtigen“ Social Media-Nutzer zu richten und damit auch die Reichweite der Postings zu pushen, sollten Werbeanzeigen (geschalten über den Facebook Werbeanzeigenmanager) in die Social Media-Strategie bzw. Planung mit eingebunden werden. Die „Sponsored Ads“ auf Facebook und Instagram sollten immer zur übergeordneten Strategie passen und das gewünschte Ziel unterstützen.

#10 Löse dich vom Desktop:

Social Media wird zum Großteil am Smartphone “konsumiert”: Formate wie IGTV (Instagram TV) oder auch die so genannten “Stories” reagieren bereits darauf und werden in Hochformat ausgespielt. Die Videoplattform TikTok ist für die Nutzung am Smartphone konzipiert. Auf Facebook und Instagram ist das quadratische und das Hochformat die mobil-freundichsten Formate! Sollten mehr genutzt werden als die 16:9 Formate, die man aus dem Fernsehen kennt.

Detaillierte Infos zu diesem Thema findest du in meinem Blogartikel „Video-Anforderungen: Seitenverhältnis und Längen auf YouTube, Facebook, Instagram, TikTok“.

Willst du deinen Social Media-Auftritt optimieren?

Gerne unterstütze ich dich mit individuellen Handlungsempfehlungen für deinen Social Media-Auftritt! Schulungen können individuell per Mail gebucht werden und sowohl online, als auch persönlich in deinem Unternehmen stattfinden.

Hier geht es zur Auflistung meiner aktuellen Workshop-Themen!

Ich freue mich auf deine Anfrage unter hello@rothi.media!